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Turmfalke (lat. Falco
tinnunculus) - Vogelstimme
Ein kleiner Falke mit
rotbrauner Oberseite und langen Flügelspitzen. Sein Schwanz ist ebenfalls
lang. Am Kopf findet sich ein blaugrauer Bartstreif; die Kehle meist sehr hell.
Der Turmfalke ist der weitverbreiteste Falke Europas.
Verbreitungslücken sind in stark bewaldeten Gebieten. Er ist auf allen
Kontinenten anzutreffen. In Amerika und Australien leben verwandte Arten. In
Spanien, Frankreich, Italien und Russland ist der Bestand durch die intensive
Betreibung der Landwirtschaft zurückgegangen. Wanderungen Strich- und
Standvogel in Mitteleuropa. Er lebt auf freie Flächen mir niedriger
Vegetation. Sein Jagdgebiet kann mehrere Kilometer vom Niststandort entfernt
liegen. Bei geschlossenen Wäldern nur am Rand.
Als Nahrung dienen
kleine Bodentiere, vor allen Mäuse. Aber auch Maulwürfe, Reptilien,
Kleinvögel und Insekten. Sein Nahrungsbedarf beträgt ca. 2 Mäuse
am Tag. Verhalten Der Turmfalke ist Tagaktiv, doch findet seine Jagd auch bis
tief in die Dämmerung hinein statt. Schneller, hastig wirkender
Flügelschlag; mitunter auch kreisend. Charakteristisch ist dabei das
Rütteln. Er jagt auch von der Sitzwarte aus. Es kommt auch die
Nestplünderung vor. Sein Nestterritorium verteidigt er. Vor der Brutzeit
finden Flugjagden bei Männchen und Weibchen statt.
Artgenossen
werden durch Luftattacken aus dem Revier vertrieben. Fortpflanzung In der Stadt
beginn der Brut schon im Februar. Sonst März/April. Nistplätze in der
Stadt auf hohen Türmen und Gebäuden. Natürliche Nistplätze
sind Felsnischen- und Höhlen, Nester von Elstern, Rabenkrähen,
Greifvögeln und Reihern. Turmfalken nehmen auch Nistkästen an. Die
Eier werden ohne Nistmaterial abgelegt. Die Eier sind gelblichweiß mit
rötlicher Fleckung. Gelegegröße 4-6 Eier. Das Weibchen
brütet allein. Das Männchen übergibt die Beute dann an das
Weibchen.
Alter Ältester Ringfund 16 Jahre, 14 Jahre und 3 mal 10
Jahre. |
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